GRC Herausforderungen

Solvency II

Solvency II: Quantitatives Risikomanagement im Fokus
Wenn europäische Versicherer auf die neuen Chancen reagieren, dann sehen sie zugleich auch die komplexen Anforderungen, um die Solvency II-Direktive vor Oktober 2012 umzusetzen. Solvency II ist die derzeit aktualisierte Sammlung von Vorschriften für Versicherungsunternehmen, die in der Europäischen Union tätig sind. Diese benötigen danach ein Risikomanagement-System, welches in ihre Organisation implementiert wird, um die Risiken zu managen, die sich aus den Geschäftsprozessen der Versicherer ergeben. Sie dient gleichzeitig auch dazu, ihre Investitionen zu schützen. Das Risiko wird an konsistenten Prinzipien gemessen, die Kapitalanforderungen sind wiederum direkt davon abhängig. Der Paradigmenwechsel in der zweiten Säule von Solvency bedeutet für den Versicherer, dass die Qualität des Risikomanagements zum ersten Mal eingeschätzt werden muss.

Absolut notwendig: Integration von Risikomanagement und quantitativen Systemen

Die Einbettung des qualitativen Risikomanagements in die komplette Organisation ist der sicherste Weg für Versicherer, wenn sie die Solvency II-Compliance anstreben. Ein prozessbasiertes Risikoprogramm ist die Basis für alle anderen Risikomanagementprogramme, zum Beispiel für das Kredit-, Markt- und Liquiditätsrisiko. Die Entwicklung eines solchen Programms kann sehr zeitaufwändig sein, weil das gesamte Business involviert ist. Das Framework muss die sich verändernden Regulierungsvorschriften ebenfalls berücksichtigen. Um rechtzeitig vorbereitet zu sein, ist es für europäische Versicherungsunternehmen wichtig, die qualitativen und prozessbasierten Risikomanagementsysteme gleich zu Beginn mit den quantitativen Systemen zu integrieren.

Best Practice-Ansatz zur Solvency II-Compliance

Mehr als 300.000 Anwender belegen, dass BWise erstklassige Lösungen für Governance, Risikomanagement und Compliance (GRC) bietet – auch für europäische Versicherungsfirmen. BWise hat mit europäischen Versicherungsfirmen mehrfach partnerschaftlich zusammengearbeitet, um risikobasierte Lösungen zur Erfüllung der Solvency-Vorschriften zu implementieren. Der zweite Eckpfeiler von Solvency II beschreibt auf sehr hohem Niveau, wie ein Framework bei einem Versicherer genau auszusehen hat. Jede Versicherung hat aber ganz eigene Geschäftsprozesse mit einzigartigen Risiken, die damit verbunden sind. Deshalb müssen Organisationen ihr eigenes Risikomanagement-Framework erstellen. Zudem muss es vollständig konform zur 2. Säule von Solvency II sein.

Mehrwert für alle Anwender

Für die nach Solvency II erstellten Systeme bedarf es einer Umstellung in den Arbeitsprozessen und in der Wahrnehmung von Risiken, speziell in den einzelnen Prozessen in jeder Abteilung einer Organisation. Ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Solvency II-Implementierung ist die Akzeptanz der Anwender bei der Änderung ihrer Arbeitsweisen. Der prozessbasierte Ansatz für Solvency II ist ein sehr effektiver Weg, das Management näher an die operative Ebene zu rücken. Er bietet grundlegende Einblicke und verschiedene Sichtweisen, wie man die erforderlichen Solvabilitätsmittel optimiert. 

Internal Audit Policy and Procedure Management Board and Entity Management Risk Analysis Risk Assessment ERM Dashboards Compliance Management Control Testing Loss & Incident Database