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Solvency


Der Begriff Solvency (zu Deutsch: Solvenz oder Solvabilität) steht als Inbegriff für die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen. Bereits im Jahr 1997 wurde durch den sog. 'Müller-Report' ein Vergleich von Solvenzkontrollen von Versicherungsunternehmen in Ländern der EU vorgelegt. Aber erst Anfang 2002 wurden die Vorschläge der Müller-Kommission vom EU-Parlament verabschiedet (Solvency I). Es sah vor, dass Unternehmen eine bestimmte Mindestausstattung an Solvabilitätsmitteln (Eigenmittel) unterhalten müssen. Die von den nationalen Bundesaufsichten vorgeschriebenen Beträge wurden teilweise in absoluter Höhe, teilweise aber auch in Relation zur geschätzten Risikolage festgelegt. Wird die Mindestausstattung mit Eigenmitteln unterschritten, so werden von der Aufsichtsseite stufenweise Sanktionen ausgelöst, die zur Wiederherstellung 'gesunder Finanzverhältnisse' führen sollen. Durch die umfangreichen Anforderungen, die auch an bestehende Informationssysteme gestellt werden, übernimmt die Solvabilitätskontrolle nach Solvency I auch die Eigenschaft eines Risikomanagement-Instruments. Aufgrund der dynamischen Entwicklung auf den Welt- und Finanzmärkten wurden inzwischen weitere Änderungen in der Solvency II verabschiedet.

Die integrierte Softwareplattform von BWise für Governance, Risikomanagement und Compliance(GRC) unterstützt die Abbildung der Solvency-Anforderungen und hilft Ihrer Organisationbei der Erfüllung der aktuell geltenden Regelungen. Das Risikomanagementsystem von BWise (BWise Risk Management System) bietet einen strukturierten Ansatz, um Ungewissheiten bezüglich einer potentiellen Bedrohung zu managen. Es beinhaltet eine Risikoidentifikation, -bewertung, -analyse, -steuerung und -überwachung. Alle Komponenten, die in diesem Prozess eingesetzt werden, bilden eine umfassende Lösung für das Risikomanagement. Risiken werden gemäß Einschätzung priorisiert, um einen Maßnahmenplan auf Basis von Risikomanagement-Steuerungsmethoden zu implementieren, der den Solvency-Anforderungen entspricht. Die Nutzung eines Best Practice-Implementierungsansatzes und der Einsatz von Risikoregister-Templates erlaubt es dem Management, Risiken nach anerkannten Standards abzuschätzen, auch in Übereinstimmung mit anderen Regulationen und Vorschriften wie Sarbanes-Oxley, Basel II, ISO-Standards etc.

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